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Freilandeier

Freilandeier sind per Definition Eier, die von Hühnern aus Freilandhaltung stammen. Die richtige Haltung ist wichtig für die Qualität der Eier. Ein hygienisches Umfeld und genügend Auslauf ist für die Eiproduktion fördernd. Als Produkt aus der Freilandhaltung sind Freilandeier entsprechend gekennzeichnet.

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Wie lebt das Huhn

Die richtige Haltung der Hennen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Eier. Im internationalen Vergleich weist die Schweizer Geflügelhaltung sehr hohe Tierschutzstandards und die strengsten Tierschutzgesetze der Welt auf.

Die Schweiz hat auch die Käfighaltung als erstes Land der Welt bereits ab dem 27. Mai 1981 verboten. In der EU wurde das Verbot erst 30 Jahre später eingeführt. In vielen Ländern wird diese Haltung immer noch praktiziert.

Über 97 % aller Hennen in der Schweiz haben mindestens einen geschützten Aussenklimabereich den sie täglich besuchen können. Ab 1. Januar 2020 werden es 100 % sein.

Die Volieren werden dem natürlichen Lebensraum und Verhalten angepasst. Die Hennen haben Sitzstangen, wo sie übernachten. In der Natur schlafen sie auch auf erhöhten Positionen um geschützt vor Feinden zu sein. Die Volieren verfügen über genügend Futter- und Wasserfläche. Dann gibt es Scharrbereiche am Boden und Rückzugsorte für die Tiere. Jeder Legehennenstall ist mit Legenestern ausgerüstet.

Da Hühner möglichst hochgelegene Schlafplätze bevorzugen, sollten Sitzstangen in Ställen möglichst in gleicher Höhe angebracht sein, um ständige Rangordnungskämpfe um den besten Schlafplatz zu vermeiden. Auch das Körnerfutter wird breitflächig gestreut, damit rangniedere Tiere nicht zu kurz kommen.

Bevor die Volieren definitiv zum Verkauf in der Schweiz bewilligt werden, müssen diese vom Bundesamt für Landwirtschaft und Veterinärwesen in einem Praxistest geprüft werden. Eignet sich die Voliere nicht, darf diese nicht verkauft werden. Dadurch ist gewährleistet, dass alle natürlichen Bedürfnisse der Hennen abgedeckt werden.

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Aktuelle Haltungsformen in der Schweiz

Bodenhaltung
Bei der Bodenhaltung haben die Tiere genügend Platz im Stall. Der Stall verfügt über Tageslicht, Futter- und Wasserstellen sowie Ruhebereiche. Einstreu und ein grosszügiger Wintergarten sorgen für genügend Bewegung und bieten Gelegenheit zum Scharren und Picken.

Freilandhaltung
Bei der Freilandhaltung haben die Tiere zusätzlich noch Weidezugang. Die Weiden bieten neben Schattenplätzen und Grünzonen auch Sand- oder Staubbäder an. Das natürliche Umfeld bietet viel Bewegungsfreiheit und Raum für die einzelnen Tiere.

Bio Haltung
Bei der Biohaltung gelten nochmals andere Richtlinien. Hier gilt eine maximale Bestandesgrösse von 2'000 Hennen. Zudem gelten andere Vorschriften bei den Futtermitteln (Biofutter) und dem Platzbedarf im Stall.